Mittwoch, 15. März 2017

[Rezension] - Irgendwo im Glück

Irgendwo im Glück von Anna McPartlin

 


Titel: Irgendwo im Glück ,   Autorin: Anna McPartlin
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Seitenzahl: 464 ,  ISBN: 978-3-499-27223-3
Preis: 12,99 €
Erscheinungsdatum: 26.08.2016


Klappentext

Dublin, 1995: Maisie Bean ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ihr erstes Date vor siebzehn Jahren endete so schlimm, dass es ihr für den Rest des Lebens den Appetit auf Pommes verdarb. Die Ehe, die folgte, war die Hölle für Maisie, doch sie gab ihr zwei wundervolle Kinder: den sensiblen, humorvollen Jeremy und die starrsinnige, schlaue Valerie. Mit Hilfe der beiden schafft es Maisie sogar, ihre demente Mutter zu Hause zu pflegen. Alle packen mit an.

Als Maisie denkt, ihr Leben läuft endlich rund, geschieht das Unfassbare: Jeremy verschwindet eines Tages spurlos. Sie steht einem neuen Kampf gegenüber, dem Kampf ihres Lebens - für die Wahrheit über Jeremy, gegen Vorurteile und Ablehnung. Doch Aufgeben kommt für Maisie niemals in Frage.


Autorin

Die irische Schriftstellerin Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren. 2006 erschien ihr Erstlingsroman Pack Up The Moon, der inzwischen unter dem Titel Weil du bei mir bist auch ins Deutsche übersetzt wurde.

Cover

Ich muss zugeben, dass Cover sagt mir zuerst nicht sehr zu und die Hälfte des Buches habe ich mich gefragt, was dieses bunte Cover für eine Verbindung zur Geschichte haben soll. Erst später als ich die Geschichte zu Ende gelesen hatte, wurde mir bewusst, was die Autorin mit diesem Cover ausdrücken möchte.

Meine Meinung

Zuerst einmal muss ich an dieser Stelle zugeben, dass dies das erste gelesene Buch von Anna McPartlin von mir ist. Ich habe es am Erscheinungstag in der Buchhandlung entdeckt und der Klappentext hat mir sofort super zugesagt. Leider bin ich erst später dazu gekommen es zu lesen.

Mir gefällt die, eigentlich um ein top aktuelles Thema gehende Geschichte um Maisie Bean, ihrer demenzkranken Mutter Bridie, ihrer Tochter Valerie und ihren Sohn Jeremy wirklich sehr. Der Wechsel der Erzählperspektiven zwischen allen Familienmitgliedern macht es zu etwas besonderen und baut mit der Zeit immer mehr Spannung auf.

Im Prolog bekommt man bereits erzählt, was mit Jeremy passiert ist. Es hat mich am Anfang etwas verwundert, weil ich dachte, dass mir somit die ganze Spannung im Buch bereits genommen wird. Die Autorin schaffte es jedoch mit Ihrem Schreibstil den Spannungsbogen, trotz der frühen Gewissheit was passieren würde, aufrecht zu erhalten und führt die Geschichte im Prolog wieder zusammen bzw. zum Ende.

Irgendwo im Glück ist eine wirklich berührende Geschichte. Wobei es die Autorin schafft auf eine Sensible Art und Weise mit Themen wie Homosexualität und Demenz umzugehen.

Fazit

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es hat mich zum Lachen, aber auch zum weinen gebracht und mir somit viele schöne Lesestunden bereitet. Es ist ganz sicher nicht mein letztes Buch von Anna McPartlin.

Das Buch bekommt von mir 5/5 Sternen ★★★★★


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